Die Krankheit schafft nicht uns, wir schaffen die Krankheit
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       Morbus Ormond

Hoden OP 2015

MO hat mal wieder zugeschlagen, jetzt schmerzt der Hoden wieder, die Schmerzen werden immer unerträglicher, es fühlt sich an, als ob jemanden den Hoden zudrückt und nicht wieder loslässt. Der linke Hoden ist auch deutlich größer als der rechte, ich kann den Tumor Tasten, er fühlt sich an wie ein Tischtennisball. Die Größe des Tumors wurde auch an Hand von Ultraschall diagnostiziert. Mein Urologe riet mir, den Hoden zu operieren. Daraufhin machte ich einen Termin in Mannheim im Diakonissen Krankenhaus. Übrigens, die Urologen in der Klink sind sehr, sehr gut und sind auch hier in der Pfalz sehr angesehen. Die OP wurde dann Anfang Febr.2015 durchgeführt und mit gutem Erfolg abgeschlossen. Der Tumor wurde während der OP ins Schnelllabor geschickt, um festzustellen, ob der Tumor bösartig ist, was sich aber nicht bestätigte. Mir wurde nach der OP mitgeteilt, dass der Tumor aus Bindegewebe bestand, also Spricht alles für den MO. Seit der OP hatte ich keinerlei Schwierigkeiten mehr mit dem Hoden.

 

Thrombose 2016

Es war bis zu dieser Zeit alles in Ordnung, bis sich eine Thrombose im Juni 2016 gebildet hat. Die Thrombose hatte sich im linken Oberschenkel gebildet und war sehr heftig, laufen war da nicht mehr möglich. Ich wurde stationär im Marienkrankenhaus Ludwighafen Gartenstadt eingeliefert. Die Behandlung der Thrombose wurde mit Beinwickeln und einem Blutverdünner Xareldo 20mg behandelt. Nach drei Tagen Aufenthalt wurde ich wieder entlassen, musste aber weiterhin die Blutverdünner nehmen und einen Thrombosen Strumpf tragen. Nach drei Monaten hatte ich eine Nachuntersuchung, die sehr positiv ausfiel und zwar war die Thrombose verschwunden. Die Ärzte hatten keine Erklärung für das schnelle Verschwinden der Thrombose. Normalerweise klingt eine Thrombose erst in zwei bis drei Jahren ab, die Ärzte waren sprachlos. Auch hier habe ich bis heute keinerlei Probleme mehr in Sachen Thrombose, hoffe, dass dies auch so bleibt!!!

 

Y-Prothese wird abgedrückt 2018

 Anfang des Jahres hatte ich starke Schmerzen beim Laufen, um es gnau auszudrücken, konnte ich keine 50m mehr laufen ohne stehen zu bleiben, die Schmerzen in der linken Leiste ausstrahlend in den linken Fuß waren unerträglich . Ich stellte mich meinem Hausarzt vor, der gleich daraufhin eine CT Untersuchung veranlasste. In dieser zeigte sich dann, dass meine linke Y-Protese verschlossen war. Zu meinem Glück bekam ich umgehend einen Termin im Diakonissen Krankenhaus in Mannheim. Dort stellte ich mich den Gefäßchirugen vor, die mich dann auch gleich untersuchten und rieten mir zu einer Operation. Bei der Operation wurde ein Crossover-Bypass von der rechten Seite zur  linken verlegt. Der Bypass hat eine Größe von ca. einem cm. Seit der OP kann ich auch wieder ohne große Schmerzen längere Strecken laufen. Das einzige ist, dass ich immer noch ein Ziehen im linken Schienbein habe, das auch sehr wahrscheinlich bleiben wird. Alles in Allem kann ich mit meiner Situation zufrieden sein, denn die Sache hätte auch anders ausgehen können 

PS.: Wir schaffen diese Krankheit, bitte haltet zusammen, jede Info zählt!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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